Gemeinsame Mission
Leiter Chamberlain bringt es auf den Punkt: Wenn sich ein Feuerwehrmann die Schulter auskugelt, wird sie versorgt, gekühlt und es wird eine Pause eingelegt. Warum sollte mentale Erholung anders funktionieren? Genau diese Frage ist auch unser Antrieb bei Liven. Wir möchten, dass Selbstentdeckung so selbstverständlich und frei von Scham wird wie jeder andere Handgriff im Einsatz. Als der Kontakt entstand, ging es nicht zuerst um Funktionen oder Pläne – sondern um die Überzeugung, dass nur dann alle sicher und heil nach Hause kommen, wenn es auch innerlich stimmt.
Das Problem
Laut der Firefighter Behavioral Health Alliance kamen im Jahr 2024 insgesamt 112 Feuerwehrleute und Rettungskräfte durch psychische Krisen ums Leben – mehr als die 89, die im Einsatz starben. Eine landesweite Umfrage aus 2024 zeigt: Über 50 % der Einsatzkräfte nennen Stigmatisierung im eigenen Team als Hürde, Unterstützung in Anspruch zu nehmen, obwohl Angebote da wären. Die 2025 State of Mental Health in America berichtet, dass 70,5 % der Erwachsenen auf eine Behandlung verzichten, weil sie glauben, sie müssten allein klarkommen – eine Überzeugung, die gerade in Berufen, in denen Stärke zum Selbstbild gehört, sehr ausgeprägt ist.
An Unterstützung mangelt es nicht – sondern am Mut, sie zu nutzen: Angst vor Nachteilen, Angst vor Bewertung, Angst vor dem Eingeständnis. Ein Werkzeug, das diese Barriere nimmt, kann wirklich etwas verändern.
Unterstützung für alle, die andere unterstützen
Jedes Mitglied der Feuerwehr Claremont hat jetzt kostenlosen Zugang zu Livens Tools für Selbstregulation: Stimmungs-Tracking, persönliche Lernwege und eine 24/7 Intelligente Begleiterin. Die Tools passen zwischen zwei Einsätze – fünf oder zehn Minuten, um eine belastende Schicht zu verarbeiten, Stressmuster zu erkennen oder einfach kurz neu durchzustarten.
Feuerwehrleute können Liven am Handy öffnen, kurz loswerden, was sie beschäftigt – und weitermachen. Genau darum geht es: Unterstützung passend zum Berufsalltag, genau dann, wenn sie gebraucht wird.
Ich habe überlegt, wie ich es den Kolleginnen und Kollegen leichter machen kann, Unterstützung zu bekommen, falls sie sie brauchen. Ein Anruf bei Liven – das war alles. Für mich war das Beste: Nach einem belastenden Ereignis kann ich mich für 5 oder 10 Minuten rausnehmen und so den Kreislauf durchbrechen, bevor das nächste passiert.
Jim Chamberlain, Feuerwehrchef, Claremont FD
Das Schwierigste ist nicht, Unterstützung zu finden – sondern neugierig auf sich zu werden, um sie auch anzunehmen. Leiter Chamberlain hat eine Kultur geschaffen, in der niemand mehr verurteilen muss, was er fühlt, sondern ehrlich hinschauen darf. Genau hier setzt Liven an.
Liven-App*
Die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Claremont ist der Startschuss für Livens Engagement in besonders anspruchsvollen Berufen, in denen das Stigma am stärksten ist. Wenn die Helfenden Unterstützung bekommen, profitieren letztlich auch alle, denen sie helfen.
Über Liven
Liven ist eine Wohlfühl-App und Co-Pilotin für dein Nervensystem – verfügbar in über 120 Ländern. Sie hilft Menschen, vom Selbstkritik-Modus zu mehr Neugier zu finden. Über 5 Millionen Downloads – so viele Menschen wollen mit Liven verstehen, warum sie immer wieder in die gleichen emotionalen Schleifen geraten. Alle Kurse, Übungen und Tools werden gemeinsam mit zugelassenen Therapeut*innen und zertifizierten Fachkräften entwickelt und überprüft – mit Methoden wie KVT, verhaltensorientierten Ansätzen und Emotionsregulation.


